Neue Verwaltung in bestehender Industriehalle

Innerhalb einer bestehenden Industriehalle werden auf ca. 2.400 m² in 2 Geschossen neue Arbeitsplätze geschaffen. Dabei wurde die bestehende Stahlkonstruktion komplett für die neuen Beanspruchungen ertüchtigt. Bis hin zu den Fundamenten der teilweise fußeingespannten Stahlstützen wurde die bestehende Konstruktion statisch untersucht und nachgerechnet. Die 2.400 m² des Obergeschosses befinden sich auf einer vollständig neu eingebauten Stahlbetondecke in Sichtbetonqualität. Diese ruht teilweise auf den neuen Kalksandsteinwänden und teilweise auf den neuen Ortbetonstützen. Die bestehenden Fundamente einschliesslich der Stahlbeton-Bodenplatte wurden rechnerisch erfasst und wo erforderlich ertüchtigt. Die Dachkonstruktion wurde im Inneren des Gebäudes großzügig geöffnet, wodurch ein konstruktiv sehr interressanter Innenhof mit sichbaren alten Fachwerkträgern entstand.

 

Energetische Gebäudeinstandsetzung

Vor der Sanierung
3 Bohrungen je 95 m
80 % Energieeinsparung

Das Wohnhaus in Northeim (Bj. 1936) wurde vollständig energetisch saniert. Vor der Sanierung ein Primärenergieverbrauch von 274 kWh/m²a, nachher ein KfW-Effizienzhaus 70 mit 54 kWh/m²a. Erreicht mit folgenden Einzelmaßnahmen: Sämtliche Fenster sind neu, vier Haustüren wurden ersetzt, die Außenfassade wurde gedämmt und mit kanadischen Holz verkleidet, ein neues gedämmtes Dach wurde aufgesetzt, Heizung und Warmwasser wurden auf Erdwärme umgestellt. Dazu waren 3 Tiefenbohrungen von je 95 m erforderlich und zusätzlich noch vier Solarplatten auf dem Dach. Somit werden 80 % der Energiekosten eingespart. Früher mussten pro Jahr bis zu 5500 Euro für Gas bezahlt werden. Jetzt sind es nur noch 470 Euro für Strom. Durch die energetische Sanierung nach neuestem Standard kamen die Bauherren in den Genuss eines preiswerten KfW-Darlehens. Darüber hinaus gab es von der KfW einen Tilgungszuschuss von 12,5 %, der direkt vom Darlehen abgezogen wird. Mit Hilfe von www.foerderwunder.de wurden beim BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) Fördermittel in Höhe von ca. 11000 Euro beantragt.

 

 

Feilenfabrik in Duderstadt

Die Feilenfabrik nach dem Umbau
Neue Stahlbetonsohlplatte im Altbau
Die Brücke über die Hahle